Theater hautnah zum Mitdenken und Mitreden.

Ab Januar 2025 haben wir keinen Spielbetrieb mehr mehr.

Im Juni gibt es ein kleines

Klassenzimmertheater Festival vom 4.6.-8.6. wo Ihr noch ein paar  Stücke sehen könnt zb:

Ein Zniachtl

Ein Stück zum Thema Zeitzeugen

Ein junger Österreicher polnischer Abstammung macht für seinen Job in einem Meinungsforschungsinstitut Umfragen in Schulklassen zum Thema „Demokratievertrauen“. Eigentlich eine Arbeit wie jede andere auch. Wäre da nicht sein 16-jähriger Bruder, der immer rechtsextremer wird. Der jüngste Bruder ist sogar erst 10. Genauso alt wie Erich war, als 1938 der Anschluß Österreichs sein Leben in eine Katastrophe verwandelte. Die Geschichte von Erich, der Nachbar des jungen Österreichers, der den Holocaust überlebt hat, lässt unseren Protagonisten einfach nicht los. Und so erzählt er den Zuschauer:innen Erichs Geschichte von 1938-1945.


 

und

Warten auf Godot

von Samuel Beckett

auch als Gastspiel im Septmber 2025 im Klassenzimmer für 2 Wochen

 

Waiting for the real life to begin

Wir leben in einer Welt des Tuns. Wir müssen die Schule schaffen, um eine gute Ausbildung zu bekommen. Wir müssen viel Geld verdienen, um anerkannt zu sein. Überall blinkt uns die Welt mit Dingen entgegen, die wir haben wollen. Das ist besonders für Jugendliche sehr reizvoll. Sie wollen dazugehören und irgendwann möglichst reich werden oder wenn schon nicht reich, dann zumindest ein gutes Leben haben. Was das ausmacht, ist von der Werbung vorgegeben. Was passiert aber, wenn die Noten nicht passen, die Schule nicht ordentlich abgeschlossen wird und die Lehrstelle nicht existiert, weil es zu wenige gibt? Oder weil die Lehrstelle einfach nicht passt, und die nächste auch nicht? Was passiert dann mit dem Traum vom Glück? Lieber abwarten, Tee trinken und Spaß haben? Oder einfach warten, weil man eh nichts machen kann? Oder warten, weil man dann noch länger Kind bleiben kann? Oder lieber gleich warten, weils keinen Sinn macht?

Becketts Klassiker des absurden Theaters scheint uns ein sehr passendes Stück für die »absurde« Situation, in der sich so viele Jugendliche im Moment befinden. Sie warten. Worauf? Auf wen? Jemanden, der ihnen zeigt, wo es langgeht? Oder ist das Warten auf Godot nur eine Ausrede, um weiter warten zu können und nicht selbst etwas tun zu müssen? Ist das Warten ein Fehler des Systems oder der Gesellschaft?

Übersetzung: Elmar Tophoven, Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main

 

Wiener Klassenzimmertheater :

nominiert für Stella* 2018 (Darstellender Kunst Preis für junges Publikum)

nominiert für

nominiert für Stella* 2015 (Darstellender Kunst Preis für junges Publikum)

und nominiert für STELLA 13, STELLA 12 und STELLA 11

Zwei Unterrichtsstunden, die in Erinnerung bleiben.

Wir spielen bei IHNEN in der KLASSE.

Wir spielen Klassenzimmertheater aus Leidenschaft und voller Begeisterung

Unsere Stücke sind inhaltlich und konzeptionell mit dem Ort „Klassenzimmer“ verbunden und bieten dadurch zusätzlich einen hohen Mehrwert für die Klassengemeinschaft.

Die Art, wie wir Geschichten erzählen, wie die SchauspielerInnen mit den Kindern interagieren und das 50-minütige Nachgespräch erleben die SchülerInnen auf Augenhöhe und in wertschätzender Authentizität.

Unsere Theaterarbeit basiert auf der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.

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